Wer nach FlowFact Kosten sucht, stößt meist zuerst auf grobe Preisspannen statt auf eine nachvollziehbare Kalkulation. Das liegt daran, dass Anbieter im B2B-SaaS-Bereich ihre Listenpreise selten vollständig veröffentlichen, sondern Angebote an Nutzerzahl, Funktionsumfang und Vertragslaufzeit koppeln. Für eine fundierte Entscheidung reicht ein einzelner Preispunkt ohnehin nicht aus.
Dieser Artikel ordnet ein, wie sich das FlowFact Preismodell typischerweise zusammensetzt, welche Kostenblöcke bei der Einführung zusätzlich anfallen und worauf Sie bei einem Angebotsvergleich achten sollten. Da FlowFact inzwischen zur Propstack-Gruppe gehört, ist zusätzlich relevant, ob sich Paketzuschnitte oder Konditionen im Zuge dieser Integration verändert haben.
Die konkreten, aktuell gültigen Zahlen können ausschließlich direkt bei FlowFact beziehungsweise über ein individuelles Angebot eingeholt werden. Was dieser Beitrag liefert, ist die Struktur, anhand derer Sie ein Angebot selbst bewerten, mit Alternativen vergleichen und eine realistische Gesamtkostenrechnung für Ihr Unternehmen aufstellen.
Der Fokus liegt auf der Perspektive von Maklern, Vertriebspartnern und Bauträgern, die eine Vertriebssoftware für den Neubau- oder Bestandsvertrieb evaluieren und dabei nicht nur den Listenpreis, sondern die Gesamtkosten über die Vertragslaufzeit im Blick haben müssen.
Wie ist das FlowFact Preismodell grundsätzlich aufgebaut?
Das FlowFact Preismodell folgt dem SaaS-Standard: eine wiederkehrende Gebühr pro Nutzer beziehungsweise Arbeitsplatz, gestaffelt nach Paketstufe, ergänzt um optionale Zusatzmodule und eine einmalige Einrichtungspauschale. Die Vertragslaufzeit beeinflusst den Monatspreis zusätzlich. Ein Einmalkauf ist nicht vorgesehen.
Typisch für solche Preismodelle ist eine Staffelung nach drei Dimensionen: Anzahl der Nutzer beziehungsweise Lizenzen, Funktionsumfang je Paketstufe und optionale Add-ons wie Schnittstellen zu Portalen, E-Signatur oder erweiterten Auswertungen. Je mehr dieser Dimensionen ein Anbieter kombiniert, desto wichtiger wird ein detailliertes Angebot statt einer pauschalen Preisangabe. Die FlowFact Lizenzkosten pro Arbeitsplatz sind damit nur ein Teil der Rechnung.
Zusätzlich spielt die Vertragslaufzeit eine Rolle. Viele Anbieter im Maklersoftware-Markt bieten reduzierte Monatspreise bei Jahresverträgen oder Mehrjahresbindung an, verlangen dafür aber häufig Vorauskasse oder Kündigungsfristen von mehreren Monaten. Wer die Kosten realistisch vergleichen will, sollte deshalb immer nach dem Preis pro Monat bei gleicher Laufzeit fragen, nicht nach isolierten Rabattaktionen.
Ein weiterer Baustein, der bei FlowFact wie bei vergleichbaren Systemen häufig separat ausgewiesen wird, ist die Einrichtungsgebühr für Ersteinrichtung, Datenimport und Nutzerschulung. Diese Kosten fallen einmalig an, sollten aber in der Gesamtkalkulation der ersten zwölf Monate nicht fehlen. Da sich Preislisten regelmäßig ändern, ist jede im Web kursierende Zahl mit Vorsicht zu behandeln, sofern sie nicht aus einem aktuellen Angebot stammt.
- Grundlizenz pro Nutzer oder Arbeitsplatz als Basis der Kalkulation
- Paketstufen mit unterschiedlichem Funktionsumfang, etwa Basis gegenüber erweiterten Auswertungen
- Optionale Module wie Portalanbindung, E-Signatur oder API-Zugänge
- Vertragslaufzeit als Preistreiber oder Preisbremse je nach Bindung
- Einmalige Einrichtungs- und Schulungskosten getrennt von der laufenden Gebühr
Die einzelnen Kostenbausteine im Detail
Um FlowFact Preise realistisch einzuschätzen, lohnt sich eine Aufschlüsselung nach Kostenarten statt nach einer einzigen Monatssumme. Die laufende Lizenzgebühr bildet den größten, aber nicht den einzigen Posten.
Zur laufenden Gebühr kommen häufig nutzungsabhängige Kosten hinzu, etwa für zusätzliche Speicherplätze bei Dokumenten, für den Versand von E-Signatur-Vorgängen oder für die Anbindung zusätzlicher Immobilienportale. Solche Positionen werden in Angeboten manchmal erst auf Nachfrage transparent, weshalb eine explizite Abfrage sinnvoll ist.
Support und Service-Level sind ein weiterer Kostenfaktor: Basis-Support ist meist im Abo enthalten, ein bevorzugter oder telefonischer Premium-Support wird bei vielen SaaS-Anbietern als separates Paket berechnet. Wer im Tagesgeschäft auf schnelle Reaktionszeiten angewiesen ist, sollte diesen Punkt in die Kalkulation einbeziehen.
Nicht zu unterschätzen sind interne Kosten: Zeitaufwand für Einführung, Datenmigration aus dem bisherigen System und Schulung der Mitarbeitenden binden Arbeitszeit, die im Tagesgeschäft fehlt. Am Ende der Vertragslaufzeit können außerdem Exit-Kosten anfallen, etwa für den Export historischer Daten oder für eine verlängerte Übergangsphase. Diese Position wird bei Vertragsabschluss selten thematisiert, gehört aber in eine vollständige Kostenbetrachtung.
- 1Laufende Lizenzgebühr pro Nutzer und Monat
- 2Nutzungsabhängige Zusatzkosten für Speicher, E-Signatur-Volumen und Portalanbindungen
- 3Support- und Service-Level-Pakete oberhalb des Basis-Supports
- 4Interne Einführungskosten: Zeitaufwand für Migration und Schulung
- 5Mögliche Exit- oder Datenexportkosten am Vertragsende
In der Software
Jeder Vorgang steht an seiner Stufe
Board, Tabelle und Zeitstrahl zeigen dieselben Deals — wer wo hängt, sieht man ohne Rückfrage.


Bildschirmaufnahme aus der App, Beispieldaten.
CRM ansehenWas bedeutet die Propstack-Zugehörigkeit für die Preisstruktur?
FlowFact gehört zur Propstack-Gruppe. Für die Preisstruktur heißt das: Paketzuschnitte, Mindestlaufzeiten und Konditionen können sich mittelfristig verändern, auch wenn die Marke zunächst eigenständig weitergeführt wird. Ältere Angebote und im Netz kursierende Preisangaben verlieren dadurch schnell an Aussagekraft.
In der Praxis bedeutet das: Ein vor der Übernahme eingeholtes Angebot muss nicht mehr aktuell sein. Wer aktuell über FlowFact Abo Kosten verhandelt, sollte explizit nachfragen, ob sich Konditionen, Mindestvertragslaufzeiten oder der Funktionsumfang einzelner Pakete seit der Integration in die Unternehmensgruppe verändert haben.
Für Bestandskunden kann relevant sein, ob Preiserhöhungen zum nächsten Vertragsjahr angekündigt wurden und ob es Migrationspfade zu anderen Produkten der Unternehmensgruppe gibt. Solche Informationen sind ausschließlich über den direkten Kundenkontakt oder das Kundenportal des Anbieters verlässlich zu erhalten.
Wer sich aktuell zwischen mehreren Maklersoftware-Anbietern entscheidet, sollte diese Unsicherheit als eigenständigen Bewertungsfaktor einpreisen: Ein Anbieter in einer laufenden Konsolidierungsphase kann stabile Konditionen bieten, aber auch kurzfristige Anpassungen vornehmen. Eine klare Fixierung der Konditionen im Vertrag, etwa über eine Preisgarantie für die erste Laufzeit, reduziert dieses Risiko.
Praxis-Tipp
Aktualität von Angeboten prüfen
Fragen Sie bei jedem Angebot explizit nach dem Ausstellungsdatum und lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass die genannten Konditionen für die vorgesehene Vertragslaufzeit fixiert sind.
Praxis-Tipp
Preisgarantie vereinbaren
Verhandeln Sie bei mehrjährigen Verträgen eine Preisgarantie oder eine gedeckelte jährliche Anpassungsklausel, statt sich auf eine unverbindliche mündliche Zusage zu verlassen.
Was kostet ein CRM für ein Maklerteam mit fünf Nutzern?
Annahme: fünf Nutzer, mittlere Paketstufe zu 60 Euro pro Nutzer und Monat, ein Portalmodul zu 50 Euro monatlich für das Team, einmalige Einrichtung von 800 Euro. Ergebnis: 350 Euro pro Monat, 4.200 Euro im Jahr, im ersten Vertragsjahr inklusive Einrichtung 5.000 Euro.
Die Rechnung im Detail: fünf mal 60 Euro ergibt 300 Euro Lizenzkosten, zuzüglich 50 Euro Portalmodul sind das 350 Euro pro Monat. Über zwölf Monate summiert sich das auf 4.200 Euro, die einmalige Einrichtungspauschale von 800 Euro kommt nur im ersten Jahr hinzu.
Ab dem zweiten Jahr entfällt die Einrichtungspauschale, sodass die laufenden Kosten auf 4.200 Euro pro Jahr sinken, sofern keine Preisanpassung erfolgt. Bei fünf Nutzern entspricht das rund 840 Euro pro Nutzer und Jahr beziehungsweise 70 Euro pro Nutzer und Monat im Durchschnitt.
Dieses Rechenmodell zeigt, wie stark die Einrichtungskosten die Kalkulation im ersten Jahr verzerren. 800 Euro auf 4.200 Euro Jahresgebühr entsprechen einem Aufschlag von rund 19 Prozent. Wer nur die Monatsgebühr vergleicht, unterschätzt die tatsächliche Belastung im ersten Vertragsjahr in dieser Größenordnung. Die genannten Werte sind ausdrücklich Rechenannahmen, keine Anbieterpreise.
Beispielrechnung: Kosten für einen Bauträger mit Vertriebspartnern
Bauträger und Projektvertriebe haben andere Anforderungen als klassische Bestandsmakler: Sie benötigen Projekt- und Einheitenverwaltung, Reservierungslogik und häufig eine Steuerung mehrerer externer Vertriebspartner mit eigener Provisionsabrechnung. Das treibt die Kalkulation in eine andere Größenordnung.
Annahme: Ein Bauträger vertreibt drei laufende Projekte mit insgesamt 120 Einheiten über ein internes Vertriebsteam von vier Personen sowie zehn externe Vertriebspartner mit eingeschränktem Systemzugang. Angenommen wird eine Grundlizenz von 80 Euro pro internem Nutzer und Monat sowie 25 Euro pro externem Partnerzugang und Monat, zuzüglich eines Projektmoduls für Einheitenverwaltung von 300 Euro pro Monat.
Die monatliche Rechnung lautet dann: vier mal 80 Euro ergibt 320 Euro, zehn mal 25 Euro ergibt 250 Euro, zuzüglich 300 Euro Projektmodul sind das 870 Euro pro Monat. Auf ein Jahr gerechnet sind das 10.440 Euro, zuzüglich einer angenommenen Einrichtungspauschale für Datenmigration und Projektaufsetzung von 2.500 Euro im ersten Jahr.
Damit liegt die Gesamtbelastung im ersten Jahr bei 12.940 Euro für die Verwaltung von drei Projekten mit 120 Einheiten. Bezogen auf die Einheit entspricht das rund 108 Euro Softwarekosten pro Einheit, ein Wert, der bei der Kalkulation der Vertriebskosten gegen die erzielte Provision gestellt werden sollte. Bauträger sollten dabei explizit klären, ob externe Vertriebspartner als reduzierte Zugänge abrechenbar sind oder ob volle Lizenzen erforderlich werden, da dies den größten Hebel darstellt.
Kostenfaktoren im Überblick: Worauf Sie bei einem Angebot achten sollten
Die folgende Übersicht fasst zentrale Kostenfaktoren zusammen, die bei einem Angebotsvergleich für FlowFact oder vergleichbare Vertriebssoftware systematisch abgefragt werden sollten. Sie ersetzt keine Preisliste, sondern liefert eine Checkliste für das Angebotsgespräch.
Nutzen Sie diese Struktur, um mehrere Angebote nebeneinander zu legen und Lücken sichtbar zu machen. Häufig zeigt sich erst im direkten Vergleich, welche Position in einem Angebot fehlt oder unklar formuliert ist.
Besonders bei der Zeile zu externen Vertriebspartnern lohnt eine genaue Nachfrage, da hier die größten Kostenunterschiede zwischen Anbietern und Paketstufen entstehen können. Wer zehn Partner mit Vollzugang statt mit reduziertem Zugang abrechnen muss, verdreifacht in der obigen Beispielrechnung den Anteil der Partnerkosten.
Kostenfaktoren beim Angebotsvergleich
| Kostenfaktor | Typische Abrechnungsart | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Grundlizenz | pro Nutzer und Monat | Gilt der Preis pro Vollzugang oder pro Arbeitsplatz |
| Paketstufe | Basis, Professional, Enterprise | Welche Kernfunktionen sind in der Basisstufe bereits enthalten |
| Externe Vertriebspartner | reduzierter Zugang oder Vollzugang | Wird ein eingeschränkter Partnerzugang überhaupt angeboten |
| Portal- und Schnittstellenanbindung | Modulpreis pro Monat | Sind Standardportale inkludiert oder verursachen sie Zusatzkosten |
| Einrichtung und Migration | einmalige Pauschale | Ist der Datenimport aus dem Altsystem im Preis enthalten |
| Support-Level | im Abo oder separates Paket | Sind Reaktionszeiten und Erreichbarkeit vertraglich fixiert |
| Vertragslaufzeit | 12, 24 oder 36 Monate | Kündigungsfrist und automatische Verlängerung prüfen |
| Exit-Kosten | Datenexport, Übergangsphase | Wird der Export in gängigen Formaten kostenfrei angeboten |
Vertriebssoftware für Bauträger und Makler im Vergleich
Prüfen Sie in einer Live-Demo, wie Projektverwaltung, Provisionsabrechnung und Vertriebspartnersteuerung in der Praxis zusammenspielen.
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Welche versteckten Nebenkosten werden häufig übersehen?
Am häufigsten übersehen werden vier Positionen: das Kontingent an E-Signatur-Vorgängen, die Speichergrenze für Dokumente, Schulungskosten für später hinzukommende Mitarbeitende und die Kosten für API-Zugänge zu Buchhaltung oder Reporting. Alle vier summieren sich über die Vertragslaufzeit spürbar.
Beim Kontingent inkludierter E-Signatur-Vorgänge pro Monat gilt: Wird es überschritten, fallen zusätzliche Gebühren pro Vorgang an. Bei einem aktiven Vertriebsvolumen mit vielen Reservierungen und Kaufvertragsunterlagen wird das schnell relevant, weil pro Vorgang oft mehrere Dokumente signiert werden.
Ein weiterer Punkt ist die Speicherbegrenzung für Dokumente und Datenräume. Wer viele hochauflösende Grundrisse, Baupläne oder Exposé-Vorlagen hinterlegt, sollte die inkludierte Speicherkapazität mit dem tatsächlichen Bedarf abgleichen, bevor zusätzliche Speichergebühren überraschen.
Auch Schulungskosten für neue Mitarbeitende nach der initialen Einführung werden häufig übersehen. Während die erste Schulung meist im Einführungspaket enthalten ist, kostet die Einarbeitung später hinzukommender Teammitglieder oft extra. Schließlich lohnt ein Blick auf API-Zugänge und Integrationskosten, die bei manchen Anbietern im Grundpreis enthalten, bei anderen nur in höheren Paketstufen verfügbar sind.
Praxis-Tipp
Kontingente konkret abfragen
Lassen Sie sich exakte Zahlen zu inkludierten E-Signatur-Vorgängen, Speicherplatz und API-Aufrufen pro Monat schriftlich geben, nicht nur die Aussage, das Kontingent sei ausreichend.
Praxis-Tipp
Schulungskosten für Nachbesetzungen klären
Fragen Sie bereits im Angebotsgespräch, wie die Einarbeitung neuer Mitarbeitender nach der Einführungsphase abgerechnet wird, um spätere Überraschungen zu vermeiden.
Wie wägen Sie Kosten und Nutzen sinnvoll gegeneinander ab?
Setzen Sie die Jahreskosten ins Verhältnis zu zwei Größen: Kosten pro abgeschlossenem Vorgang und eingesparte Arbeitszeit. Erst diese beiden Kennzahlen machen aus einem Preis eine Entscheidungsgrundlage. Der absolute Monatspreis allein sagt über die Wirtschaftlichkeit einer Vertriebssoftware nichts aus.
Annahme: Ein Vertriebsteam schließt über die Software 40 Reservierungen pro Jahr ab, die Softwarekosten liegen bei 4.200 Euro pro Jahr. Das ergibt 105 Euro Softwarekosten pro Reservierung, ein Wert, der gegen die durchschnittliche Provision pro Abschluss gestellt werden kann.
Ergänzend lohnt eine Zeitersparnisrechnung. Annahme: Die Provisionsabrechnung sinkt durch Automatisierung von acht auf zwei Stunden pro Monat, der interne Stundensatz beträgt 35 Euro. Das ergibt sechs eingesparte Stunden mal 35 Euro, also 210 Euro pro Monat oder 2.520 Euro pro Jahr allein durch diese eine Funktion.
Wichtig ist, diese Nutzenrechnung anhand der eigenen Prozesse durchzuführen. Ein Team mit bereits schlanken Abläufen wird geringere Einsparungen realisieren als ein Team, das heute mit Tabellen und E-Mail-Verteilern arbeitet. Die Entscheidung sollte an einer Gesamtbetrachtung aus Lizenzkosten, Einführungsaufwand, erwarteter Zeitersparnis und Passung zum Geschäftsmodell hängen.
Typische Kostenspannen im Markt einordnen
Ohne konkrete Anbieterpreise zu nennen, lässt sich die grobe Marktstruktur für Vertriebssoftware in der Immobilienbranche beschreiben. Einsteiger-Pakete für Einzelmakler oder sehr kleine Teams bewegen sich meist in einem niedrigen bis mittleren zweistelligen Eurobereich pro Nutzer und Monat.
Mittlere Paketstufen mit erweiterten CRM-Funktionen, Portalanbindung und Basis-Reporting liegen üblicherweise im oberen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Eurobereich pro Nutzer und Monat, abhängig von Anbieter und Funktionsumfang.
Enterprise-Lösungen für Bauträger mit Projekt- und Einheitenverwaltung, Vertriebspartnersteuerung und individueller Provisionslogik werden häufig nicht mehr nach reinem Pro-Kopf-Modell, sondern nach Projektvolumen, Einheitenzahl oder individuell verhandeltem Gesamtpaket kalkuliert.
Diese Einordnung dient ausschließlich der groben Orientierung zur Plausibilitätsprüfung eines Angebots. Sie ersetzt nicht das konkrete, aktuelle Angebot des jeweiligen Anbieters und sollte nicht als verbindliche Preisangabe missverstanden werden.
3 Ebenen
typische Paketstruktur im Markt
Basis, Professional und Enterprise als gängige Staffelung
12-36 Monate
übliche Vertragslaufzeiten
bei SaaS-Vertriebssoftware im Immobilienbereich
19 %
↑Aufschlag durch Einrichtung im ersten Jahr
Rechenannahme: 800 Euro Einrichtung auf 4.200 Euro Jahresgebühr
Checkliste für die Angebotsanfrage bei FlowFact
Damit ein Angebot vollständig vergleichbar ist, sollten Sie vor dem Erstgespräch eine feste Liste an Fragen vorbereiten. Das verhindert, dass wichtige Kostenpositionen erst nach Vertragsschluss auffallen.
Die folgende Liste eignet sich sowohl für ein Gespräch mit FlowFact direkt als auch für den parallelen Vergleich mit anderen Anbietern aus dem Bereich Makler- und Bauträgersoftware.
Notieren Sie sich zu jedem Punkt die konkrete Antwort schriftlich, idealerweise als Anhang zum Angebot, damit spätere Abweichungen nachvollziehbar bleiben. Ein strukturierter Anforderungskatalog erleichtert zudem die interne Abstimmung, wenn mehrere Personen an der Entscheidung beteiligt sind.
- 1Wie hoch ist die Grundlizenz pro Nutzer und Monat in der für uns relevanten Paketstufe
- 2Welche Funktionen sind in dieser Paketstufe bereits enthalten, welche kosten extra
- 3Wie werden externe Vertriebspartner mit eingeschränktem Zugang abgerechnet
- 4Welche Mengenkontingente gelten für E-Signatur, Speicherplatz und API-Aufrufe
- 5Wie hoch ist die einmalige Einrichtungsgebühr und was ist darin enthalten
- 6Welche Mindestvertragslaufzeit und Kündigungsfrist gelten
- 7Gibt es eine Preisgarantie für die erste Vertragslaufzeit oder automatische Anpassungsklauseln
- 8Wie erfolgt der Datenexport bei Vertragsende und fallen dafür Kosten an
Wie vergleichen Sie FlowFact strukturiert mit Alternativen?
Vergleichen Sie nicht Monatsgebühren, sondern drei Ebenen: Passung des Funktionsumfangs zu Ihren fünf wichtigsten Prozessen, Abrechnungslogik für externe Partnerzugänge und Gesamtkosten über die volle Vertragslaufzeit inklusive Einrichtung. Erst diese drei Ebenen zusammen ergeben ein belastbares Bild.
Für Bauträger und Vertriebsorganisationen mit mehreren Vertriebspartnern ist relevant, ob eine Lösung nativ auf Projekt- und Einheitenverwaltung mit Reservierungslogik ausgelegt ist oder ob solche Funktionen nachträglich als Zusatzmodul in ein klassisches Makler-CRM eingebaut wurden. Das beeinflusst nicht nur die Kosten, sondern auch die praktische Handhabung im Tagesgeschäft.
Ein weiterer struktureller Vergleichspunkt ist die Provisionsabrechnung für mehrstufige Vertriebsstrukturen, etwa bei Innen- und Außendienst oder bei Tippgebern und Vertriebspartnern. Systeme, die diese Logik von Grund auf mitdenken, sparen im laufenden Betrieb häufig mehr Zeit als ein niedrigerer Basispreis auf dem Papier ausgleichen kann.
Erstellen Sie deshalb vor jedem Anbietervergleich eine kurze, unternehmensspezifische Anforderungsliste mit den fünf bis acht wichtigsten Funktionen und bewerten Sie jedes Angebot danach, statt sich allein an der Monatsgebühr zu orientieren.
Experten-Tipp
Anforderungsliste vor Preisanfrage erstellen
Definieren Sie zunächst die fünf wichtigsten Prozesse Ihres Vertriebsalltags, bevor Sie Preise anfragen, damit Sie Angebote anhand echter Bedarfe statt anhand von Paketnamen vergleichen können.
Praxis-Tipp
Testphase für Kernprozesse nutzen
Nutzen Sie eine Testphase gezielt für die Prozesse mit dem größten Zeitaufwand, etwa Provisionsabrechnung oder Reservierungsmanagement, statt nur die Oberfläche zu begutachten.
Rechtliche und vertragliche Aspekte bei der Softwareauswahl
Neben den reinen Kostenfragen sind bei der Auswahl einer Vertriebssoftware auch vertragliche und regulatorische Aspekte relevant, die indirekt Kosten verursachen können, etwa durch Nachbesserungsaufwand oder Haftungsrisiken.
Für den Umgang mit personenbezogenen Kundendaten gilt unabhängig vom gewählten CRM-System die Datenschutz-Grundverordnung. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO ist beim Einsatz eines externen SaaS-Anbieters erforderlich; prüfen Sie, ob der Anbieter einen solchen Vertrag anbietet und wo die Serverstandorte liegen.
Für Makler mit Erlaubnispflicht nach § 34c Abs. 1 GewO sowie für die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten nach § 8 GwG kann relevant sein, ob die Software eine strukturierte Ablage von Identifikationsnachweisen und Prüfvermerken unterstützt. Das ersetzt keine Rechtsberatung, ist aber ein praktischer Bewertungspunkt bei der Funktionsauswahl.
Auch die Makler- und Bauträgerverordnung stellt mit ihren Aufzeichnungspflichten nach § 10 MaBV indirekt Anforderungen an die Dokumentation im Vertriebsprozess. Für die konkrete rechtliche Einordnung im Einzelfall ist stets die Primärquelle oder eine rechtliche Beratung maßgeblich, nicht die Software selbst.
FAQ: Häufige Fragen
Wie viel kostet FlowFact pro Monat?
Eine pauschale Zahl gibt es nicht, da sich der Preis nach Nutzerzahl, Paketstufe und gewählten Zusatzmodulen richtet. Verlässlich sind ausschließlich aktuelle Angebote direkt von FlowFact.
Gibt es bei FlowFact eine kostenlose Testphase?
Ob und in welchem Umfang eine Testphase angeboten wird, ändert sich mit dem jeweiligen Vertriebszeitpunkt und sollte direkt beim Anbieter erfragt werden.
Wie wirkt sich die Zugehörigkeit zu Propstack auf die Preise aus?
Nach einer Unternehmensübernahme können sich Paketzuschnitte und Konditionen mittelfristig verändern. Bestandskunden und Interessenten sollten aktuelle Preise und Vertragsbedingungen explizit neu erfragen statt sich auf ältere Informationen zu verlassen.
Sind bei FlowFact Einrichtungskosten zusätzlich zur Monatsgebühr üblich?
Bei vergleichbarer Vertriebssoftware sind einmalige Einrichtungspauschalen für Datenmigration und Schulung marktüblich. Ob und in welcher Höhe FlowFact diese ansetzt, klärt das individuelle Angebot.
Wie werden externe Vertriebspartner in der Kalkulation berücksichtigt?
Das hängt vom jeweiligen Anbieter ab: manche Systeme bieten reduzierte Zugänge für externe Partner an, andere verlangen Vollzugänge. Diese Frage sollte vor Vertragsabschluss ausdrücklich geklärt werden, da sie die Gesamtkosten stark beeinflusst.
Lohnt sich ein Jahresvertrag gegenüber einem monatlichen Abo?
Jahresverträge bieten häufig einen reduzierten Monatspreis, binden aber länger und erfordern oft Vorauskasse. Die Entscheidung hängt davon ab, wie sicher die eigene Planung und wie hoch das Risiko eines vorzeitigen Wechselbedarfs ist.
Welche Nebenkosten werden bei einem Angebotsvergleich häufig übersehen?
Typischerweise werden Kontingente für E-Signatur-Vorgänge, Speicherplatzgrenzen, Schulungskosten für später hinzukommende Mitarbeitende und Exit-Kosten bei Vertragsende unterschätzt oder gar nicht abgefragt.
Wie vergleiche ich FlowFact seriös mit anderen Anbietern?
Erstellen Sie zunächst eine eigene Anforderungsliste mit den wichtigsten Prozessen, holen Sie mehrere aktuelle Angebote ein und zerlegen Sie jedes Angebot in dieselben Kostenbausteine, statt nur die Monatsgebühr zu vergleichen.
Fazit
FlowFact Kosten lassen sich nicht seriös auf eine einzelne Zahl reduzieren, da sie von Nutzerzahl, Paketstufe, Zusatzmodulen und Vertragslaufzeit abhängen. Wer eine belastbare Entscheidung treffen will, sollte jedes Angebot in seine Bestandteile zerlegen und mit den eigenen Anforderungen abgleichen, statt sich auf pauschale Marktangaben zu verlassen.
Besonders für Bauträger und Vertriebsorganisationen mit mehreren Partnern lohnt sich ein Blick über die reine Lizenzgebühr hinaus: Projekt- und Einheitenverwaltung, Provisionslogik für mehrstufige Strukturen und die Abrechnung externer Zugänge beeinflussen die Gesamtkosten oft stärker als die Grundlizenz selbst.
Nutzen Sie die in diesem Artikel skizzierten Rechenbeispiele als Vorlage für Ihre eigene Kalkulation und ergänzen Sie jede Kostenbetrachtung um eine Nutzenrechnung anhand Ihrer tatsächlichen Vertriebsprozesse.
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Externe Quellen
- Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Rechtsgrundlage für den Umgang mit personenbezogenen Kundendaten und für den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
- Geldwäschegesetz (GwG): Grundlage für die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten nach § 8 GwG im Vertriebsprozess.
- Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV): Regelt unter anderem die Aufzeichnungspflichten nach § 10 MaBV im Bauträger- und Maklergeschäft.
